Nach abgeschlossener Helfergrundausbildung stehen Euch verschiedene Wege im BRK offen. Es gibt die Möglichkeit sich medizinisch zum Rettungssanitäter / zur Rettungssanitäterin weiterzubilden. Der RettSan-Lehrgang besteht nochmals aus 160 Stunden Theorie und Praxis, sowie jeweils einmonatige Praktika in der Klinik und dem Rettungsdienst. Nach den insgesamt 480 Stunden wird das Gelernte in einem einwöchigen Abschlusslehrgang gefestigt und abgeprüft. Danach seid ihr im Besitz von einer der höchsten nicht-ärztlichen notfallmedizinischen Qualifikationen. Die Lücke zwischen RettSan und Arzt bzw. Ärztin wird durch die dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter / zur Notfallsanitäterin geschlossen.
Es gibt aber auch noch taktische Fortbildungsmöglichkeiten. Wenn ihr während den verschiedenen Sanitätsdiensten Erfahrung sammeln konntet, besteht die Möglichkeit sich zum Trupp- und im Verlauf Gruppenführer zu qualifizieren. Hier übernehmt ihr anschließend organisatorische Verantwortung im Einsatz, z.B. in Form des Funks und der Einsatz- bzw. Patientendokumentation.
Gerne könnt ihr Euch bei den folgenden Grafiken einen Überblick über die Verteilung der verschiedenen medizinischen und taktischen Qualifikationen unserer Bereitschaft machen. Wobei es sich hier um eine Punktprävalenz vom Februar 2026 handelt und sich die Zahlen durch kontinuierliche Weiterbildung unserer Kamerad*innen stetig ändern.
Auch im Rahmen unserer Bereitschaftsabende werden regelmäßig interne Fortbildungen abgehalten. So üben wir regelmäßig den Ablauf der Reanimation, Wund- bzw. Traumamanagement, den Umgang mit unseren Fahrzeugen oder trainieren im Rahmen von Fallbeispielen verschiedene Szenarien. Auch externe Ausbilder*innen kommen gelegentlich zu uns. So hatten wir zuletzt den Leiter der psychosozialen Notfallversorung zu Gast.